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Digitale Bestellbildschirme in der Gastronomie: Trend oder dauerhafte Lösung?

Digitale Bestellbildschirme sind kein vorübergehender Trend, sondern eine dauerhafte Transformation in der Gastronomie, die den Umsatz steigert, Warteschlangen verkürzt, Fehler reduziert, wertvolle Daten liefert und das Gästeerlebnis verbessert.

Pro Tabel Kiosk - Onesix

Sind digitale Bestellbildschirme in der Gastronomie ein Trend oder eine dauerhafte Lösung?

Die Gastronomiebranche steht an einem entscheidenden Wendepunkt. Digitale Bestellbildschirme — von Self-Service-Kiosken über QR-Codes bis hin zu interaktiven Displays — haben in den letzten Jahren einen enormen Vormarsch in Restaurants, Fast-Food-Ketten und Cafés gemacht. Doch handelt es sich um einen vorübergehenden Hype, oder transformieren wir die Gastronomie dauerhaft zu einem digitaleren Bedienmodell? Dieser Artikel analysiert Zahlen, Trends und Zukunftsperspektiven.

Der aktuelle Stand digitaler Bestellbildschirme in der Gastronomie

Digitale Bestellbildschirme sind kein futuristisches Gimmick mehr, sondern werden breit eingesetzt. Weltweit waren im Juni 2023 fast 350.000 Restaurantkioske installiert — ein Anstieg von 43 % in nur zwei Jahren. Der europäische Kioskmarkt wurde 2024 auf 2,5 Milliarden Dollar bewertet, mit einer erwarteten jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von 12,1 % bis 2033.

Auch in den Niederlanden wächst die Verbreitung. Große Ketten wie Subway und Bakker Bart investieren, aber auch kleinere Gastronomiebetriebe setzen auf digitale Lösungen zur Optimierung des Bestellprozesses.

Warum digitale Bestellbildschirme aufkamen

Der rasante Aufstieg dieser Technologie ist das Ergebnis mehrerer Faktoren:

  • COVID-19: Beschleunigte die Nachfrage nach kontaktlosen Bestellmethoden.
  • Personalmangel: Digitale Systeme übernehmen repetitive Aufgaben, sodass sich das Personal auf Gastfreundschaft konzentrieren kann.
  • Verbrauchererwartungen: 66 % der amerikanischen Verbraucher bevorzugen Self-Service-Kioske, wobei 71 % angeben, dass diese schnelleren Service bieten. Millennials und Generation Z bevorzugen sogar zu 68 % die digitale Bestellung.

Konkrete Vorteile: Mehr als nur Modernisierung

1. Umsatzsteigerung durch intelligentes Upselling

Self-Service-Kioske steigern den durchschnittlichen Bestellwert häufig um 20-35 %. Digitale Bildschirme machen konsequent Vorschläge für zusätzliche Artikel und Upgrades, ohne dass Kunden sozialen Druck verspüren.

2. Betriebliche Effizienz und Kosteneinsparung

Digitale Systeme können die Arbeitskosten um bis zu 25 % senken und den Umsatz um 20 % steigern, weil:

  • Kunden selbstständig bestellen, wodurch Warteschlangen kürzer werden
  • Bestellungen direkt und fehlerfrei in die Küche gehen
  • Personal für wertschöpfendere Aufgaben freigesetzt wird
  • Die Durchlaufzeit pro Kunde sinkt

Ein Kiosk arbeitet zudem rund um die Uhr — ideal während der Stoßzeiten.

3. Verbesserte Genauigkeit und Kundenzufriedenheit

Menschliche Fehler verschwinden weitgehend. Kunden geben ihre eigene Bestellung ein und erhalten genau das, was sie möchten, mit Zeit zum Überlegen.

4. Datenerfassung: Die verborgene Goldgrube

Digitale Bildschirme generieren wertvolle Daten über:

  • Beliebte Gerichte und Getränke nach Tageszeit
  • Durchschnittliche Bestellzeit und Kaufverhalten
  • Effektivität des Upsellings
  • Saisonale Vorlieben

Diese Erkenntnisse helfen bei der Menüzusammenstellung, Bestandsverwaltung, Personalplanung und Marketingstrategien.

Herausforderungen und Bedenken

Anfangsinvestition

Kioske und Software können mehrere tausend Euro kosten. Viele Anbieter, wie Onesix, bieten monatliche Abonnements oder 30-tägige Testphasen an.

Technische Störungen und Wartung

Störungen können frustrierend sein. Regelmäßige Wartung, Software-Updates und 24/7-Support sind unerlässlich. Das Personal muss weiterhin in der Lage sein, traditionelle Bestellungen als Backup aufzunehmen.

Digitale Ausgrenzung und der menschliche Faktor

Nicht jeder fühlt sich mit Technologie wohl. Ältere Gäste oder Menschen mit eingeschränkten digitalen Fähigkeiten benötigen möglicherweise Unterstützung. Darüber hinaus bleibt persönliche Gastfreundschaft unverzichtbar. Technologie unterstützt das Personal — sie ersetzt es nicht.

Die Zukunft: Eine dauerhafte Transformation

Indikatoren deuten darauf hin, dass digitale Bestellbildschirme eine permanente Veränderung darstellen.

  • Wachsender Markt: Der globale Markt für Self-Service-Technologien wächst von 53,3 Milliarden Dollar im Jahr 2025 auf 131,8 Milliarden Dollar im Jahr 2034.
  • Integration in digitale Ökosysteme: Die Verknüpfung mit Küchenbildschirmen, Treueprogrammen, Bestandsverwaltung und Finanzsystemen maximiert die Effizienz.
  • KI und Automatisierung: KI kann dynamische Preisgestaltung vorschlagen, Wartezeiten vorhersagen, Menüempfehlungen personalisieren und den Lagerbedarf prognostizieren.

Der niederländische Kontext

Die Niederlande liegen etwas hinter anderen europäischen Ländern zurück, aber die Verbreitung beschleunigt sich aufgrund des Personalmangels. Die Anzahl der Gastronomiebetriebe sank von 44.389 im Jahr 2023 auf 43.120 im Jahr 2024, während die Beschäftigung zunahm. Digitalisierung hilft, diese Lücke zu überbrücken, und bietet erhebliches Wachstumspotenzial.

Verschiedene Formen digitaler Bestellsysteme

  1. Freistehende Kioske: Große Bildschirme am Eingang, ideal für stark frequentierte Standorte.
    • Vorteile: große Bildschirme, visuell ansprechend, starkes Upselling.
    • Nachteile: höhere Kosten, Platzbedarf, weniger persönlich.
  2. QR-Code-Bestellsysteme: Bestellung per Smartphone.
    • Vorteile: geringe Kosten, schnell implementierbar.
    • Nachteile: erfordert eigenes Gerät, Internetverbindung notwendig.
  3. Tisch-Tablets: Tablets auf oder neben dem Tisch.
    • Vorteile: Kunden können weiter bestellen.
    • Nachteile: höhere Kosten, Risiko von Diebstahl oder Beschädigung.
  4. Digitale Menütafeln und Küchenbildschirme: Verbessern die Küchenkommunikation.
    • Vorteile: weniger Papier, Echtzeit-Updates.
    • Nachteile: erfordert Integration mit dem Kassensystem.

Best Practices für eine erfolgreiche Implementierung

  • Beginnen Sie mit einem klaren Ziel: schnellerer Service, höherer Bestellwert, Effizienz oder Dateneinblicke.
  • Wählen Sie den richtigen Partner: zum Beispiel Onesix, mit 24/7-Support und nachgewiesener Erfahrung.
  • Schulen Sie Ihr Personal: Mitarbeiter müssen Gäste unterstützen und die Daten verstehen können.
  • Bewahren Sie den menschlichen Touch: Lassen Sie Personal herumgehen und Gäste persönlich bedienen.
  • Testen und optimieren Sie: Nutzen Sie Daten für Upselling, Menülayouts und A/B-Tests.

Fazit: Dauerhafte Lösung mit Weiterentwicklung

Digitale Bestellbildschirme sind kein Trend, sondern eine permanente Transformation der Gastronomie. Sie steigern den Umsatz, senken die Kosten, liefern wertvolle Daten und verbessern die Kundenzufriedenheit.

Der beste Ansatz: Technologie nutzen, um Gastfreundschaft zu stärken, nicht zu ersetzen. Stark frequentierte Fast-Food-Restaurants haben andere Bedürfnisse als intime Fine-Dining-Lokale, aber digitale Elemente finden in praktisch jeder gastronomischen Umgebung ihren Platz.

Die digitale Revolution in der Gastronomie ist keine Frage des „Ob”, sondern des „Wie” und „Wann”. Wer früh adoptiert und intelligent implementiert, positioniert sich für den Erfolg. Die Zukunft der Gastronomie ist digital, aber die Seele bleibt menschlich — und darin liegt die Stärke.

Daan van Hoof
Daan van Hoof

Daan ist als Head of Marketing bei Onesix tätig. Diese Nachrichtenseite bietet relevante Artikel für Personen, die in der Gastronomie, im Einzelhandel oder in Freizeitparks tätig sind oder sich dafür interessieren.

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